Sonntag, 11. Oktober 2015

Eberesche - Sorbus aucuparia

Im Volksmund heißt die Eberesche Vogelbeere. 
Vögel lieben ihre Früchte.
Sie wächst als Busch, aber auch als zierlicher Baum bis zu 16 m. hoch. 
Die Eberesche kommt in Mittel- und Nordeuropa vor, ist sehr widerstandsfähig und wächst im Gebirge bis zur Baumgrenze.


Sie gehört nach dem keltischen Baumkreis zu den Lebensbäumen. Den Menschen dieses Zeichens wurden Lebensfreude und Anpassungsfähigkeit zugeordnet.
Heilige Stätte wie Orakel und Richtplätze wurden mit diesem Baum bepflanzt.
Die Eberesche galt als Schutzbaum gegen Blitzschlag und Hexenzauber.
Auch in Schottland und Schweden sollte sie Mensch und Tier vor Hexen, bösen Geistern und Krankheiten bewahren.
Die Germanen weihten sie Thor als heiliger Baum.

Die Eberesche wurde 1997 in Deutschland zum Baum des Jahres erklärt.
Der Mythologie gemäß gewährt sie Einblick in die Zukunft und zeigt drohende Gefahren.
Sie gilt als gütiger Baum - bietet Halt, Schutz und Unterstützung in der Not.

       
Von Mai bis Juni erkennen wir die Eberesche an ihren weißen Blüten in
Doldentrauben.
Die reifen Früchte, die Vogelbeeren, können von Juli bis Oktober gesammelt werden.
Nach dem ersten Frost ist ihr Geschmack weniger bitter.




Foto: Shutterstock.com


Wirkstoffe
Vitamin C, Gerbstoff, Sorbitol, Sorbitansäure, Parasorbinsäure, Bitterstoff, Pektin

Heilwirkung
Ihre Heilwirkung bezieht sich insbesondere auf das Verdauungs- und Atemsystem.

Getrocknete Beeren stärken durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt das Immunsystem, unterstützen den Aufbau von Bindegewebe und Knochen.
Durch ihre Bitterstoffe und Gerbstoffe unterstützt die Vogelbeere das Verdauungssystem.
Parasorbinsäure ist leicht giftig und kann bei übermäßigem Genuss der frischen Beeren zu Magenproblemen und Durchfall führen. 5 bis 8 rohe Beeren täglich sind unbedenklich.
Durch das Kochen wird die Parasorbinsäure zu Sorbinsäure abgebaut; die Beeren werden gut verträglich.
Rohe Früchte fördern Stuhlgang und Stoffwechsel und entwässern. Getrocknete Früchte dagegen haben sich bei Durchfall bewährt.

Die Beeren enthalten Sorbit, das früher als Zuckeraustauschstoff für Diabetiker verwandt wurde. Außerdem senkt Sorbit intravenös gespritzt den Augeninnendruck bei einem Glaukom.

Provitamin A wird im Körper in Vitamin A gewandelt und unterstützt die Sehkraft.

Selbst die getrockneten Blätter und Blüten entfalten ihre Heilwirkung; als Tee werden sie gegen Husten, Bronchitis und Magenprobleme und anderen Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Die Beeren lösen selbst zähen Schleim von den Stimmbändern und halten diese so geschmeidig. Das Kauen von 3-5 Beeren hat sich bei Rednern und Sängern bewährt.
Wir können uns diese Wirkung der Beeren bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit zunutze machen.

Gegen Rheuma und Gicht kann man die getrockneten Beeren kauen.
Aus astromedizinischer Sicht finden sich die wesentlichen Wirkungsbereiche der Blätter, Blüten und Früchte der Eberesche auf dem variablen Kreuz;
Die Zeichen Stier und Krebs sind durch die Schleimbildung (Fische/Neptun)
auf den Stimmbändern sowie die Verletzbarkeit der Magenschleimhaut (Fische/Neptun) betroffen.


Diesen Artikel habe ich auf Wunsch von Helga Sobek geschrieben. 
Frau Sobek veranstaltet seit Jahren mit großem Engagement und viel Herzblut die IFA- Jahrestreffen in Speyer (Internationaler Freundeskreis Astrologie). 
Ich habe die Ehre, mich neben vielen geschätzten KollegenInnen auf diesen Jahrestreffen mit Vortrag und Workshop vorstellen zu dürfen. 
Hier die Adresse für alle, die sich für diesen interessanten Newsletter anmelden möchten:
Helga.Sobek@gmx.de IFA newsletter


Blieskastel, 15. September 2015
Heide Trautmann


www.astromedizin.info
Info zur Online - Ausbildung Astromedizin:
www.sofengo.de/w/82656


Kommentare:

  1. Liebe Frau Trautmann,

    ich habe Ihr Buch über Lilith verschlungen, öfters, denn es ist nicht so leicht zu nehmen - das eigene mein ich ;-)

    Nun bin ich erstaunt, dass Sie sich mit Heilkräuterkunde auch beschäftigen, selbiges hat auch mein Herz entfacht! Die Eberesche gehört zu meinen speziellen Bäumen mit großer Bedeutung.
    Ich habe sehr interessiert Ihren Artikel dazu gelesen. Als Pflanzenastrologin beschäftige ich mich stark mit der Signaturenlehre und ordnete bislang das Lymphsystem dem Krebs zu. Was halten Sie von diesem Ansatz?
    Generell könnte ich Ihre Zuordnung auch gut nehmen, immerhin geht es bei den Lymphen um ein höheres Prinzip, schwer durch unseren Willen beeinflussbar...

    Ich würde mich über einen anregenden Austausch sehr freuen!
    Mit lieben Grüßen,
    Mag. Tünde Primus

    www.pillango.at
    auch im FB unter Pillangó Beratung

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    1. Liebe Frau Pillango,
      ich freue mich über Ihr Interesse an meiner Arbeit.
      Die Erfahrungen aus der klassischen Homöopathie beziehe ich gerne in meine astromedizinischen Ausbildungen ein. Für mich ist beides zu einer Einheit geworden.
      Immerhin verbindet das Gesetz der Analogie beide Wissensgebiete.
      Die Energien der Planeten erschließe ich mir ebenfalls gerne über die Signaturenlehre.
      Demnach ordne ich dem Tierkreiszeichen Fische und dem Planeten Neptun neben den Füßen auch die Schleimhäute und das Lymphsystem zu, Lymphozyten als unser Geheimdienst des Immunsystems eingeschlossen.
      Was das Buch über Lilith angeht, so handelt es sich wohl um ein Missverständnis. Meine Erfahrungen mit Lilith habe ich noch nicht geschrieben und veröffentlicht.
      Ich freue mich auf weitere Begegnungen.

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