Sonntag, 18. August 2013

Jahresserie 2013 - der Löwe


Foto: unbekannt
Der Löwe ist das fünfte Zeichen im Tierkreis. In der Astromedizin werden ihm der Organbereich Herz, die Wirbelsäule als Energieträger und auch die Haare, die sprichwörtliche Löwenmähne, zugeordnet. Die Sonne bewegt sich in der Zeit von 22. Juli bis 23. August durch das Tierkreiszeichen Löwe.

22.7.2013   17:57   Sonne Löwe
                 20:17   Vollmond 00°06' Wassermann
6.8.2013     23:52   Neumond 14°35' Löwe
8.8.2013     14:14   Merkur Löwe
16.8.2013   17:38   Venus Waage
21.8.2013   03:46   Vollmond 28°11' Wassermann

23.8.2013   
01:03   
Sonne Jungfrau


Interaktion

In der Achse Löwe - Wassermann können wir die Interaktion der beiden Tierkreiszeichen erkennen.Die Herzaktivität wird vom autonomen Nervensystem gesteuert; d.h. das Herz unterliegt nicht unserem Willen.

Das dem Löwen gegenüberliegende Zeichen Wassermann steht astromedizinisch für das zentrale Nervensystem mit der Schilddrüse als Schaltstelle. Tachykardie, also Herzrasen, entsteht häufig in Zusammenhang mit einer Schilddrüsenüberfunktion. 



Gute Kooperation

Die drei Feuerzeichen Widder, Löwe und Schütze arbeiten in Einklang, wenn es um unseren roten Lebenssaft, das Blut, geht. Der Widder sorgt für die Blutbeschaffenheit, der Löwe pumpt mit seinem Motor, dem Herzen, das sauerstoffreiche Blut über die Arterien in die Peripherie und der Schütze führt das sauerstoffarme Blut über die Venen zurück zum Herzen. Außerdem ist der Schütze mit seinem zugeordneten Organ Leber an der Bildung und dem Abbau von Blutzellen beteiligt.

Auch die Luftzeichen Zwillinge und Waage arbeiten Hand in Hand mit den Feuerzeichen.

Die Zwillinge sorgen in der Lunge für den Austausch von CO² und O². Das sauerstoffarme Blut gelangt über die Venen in die rechte Herzkammer, von dort aus in die Lunge. Mit der Ausatmung wird Kohlendioxid abgegeben. Mit der Einatmung wird Sauerstoff (Wassermann) aufgenommen, an die roten Blutzellen (Widder) gebunden, über die Lunge an die linke Herzkammer weitergeleitet und dem Kreislauf zur Verfügung gestellt.

So erkennen wir, wie der Zwilling zwischen Wassermann und Löwe als Austausch und Vermittler zwischengeschaltet ist.

Das Zeichen Waage unterstützt das physiologische Geschehen durch die Nierenfunktion. In den Nieren erfolgt u.a. die Blutreinigung. Weiterhin wird in den Nieren Erythropoetin gebildet; ein Hormon, das die Bildung von roten Blutzellen anregt. Außerdem haben die Nieren eine wichtige Kontrollfunktion für den Blutdruck. Speziell ein erhöhter zweiter Blutdruckwert kann ursächlich auf die Nieren zurückgeführt werden. Auf der seelisch - geistigen Ebene können wir rückschließen, dass in zwischenmenschlichen Beziehungen Druck entsteht bzw. Emotionen unterdrückt werden.



Spannungen

Die Pathologie können wir an den Spannungen im fixen Kreuz ableiten.
Im Stier entsteht das Bedürfnis nach Sicherheit und abgegrenzten Revieren. Dem Skorpion ordne ich u.a. die Hypophyse mit dem limbischen System zu. Von dieser übergeordneten Instanz aus wirkt unser Lebenserhaltungstrieb. Wenn über unsere Sinnesorgane (Stier) Signale beim limbischen System ankommen, die als bedrohlich identifiziert werden, wird Adrenalin ausgeschüttet. Das limbische System kennt nur Angriff oder Flucht. Diese Reaktion läuft in der Regel ohne unsere bewusste Kontrolle rein auf der Reflexebene ab. Adrenalin stellt die Gefäße eng, der Puls wird erhöht, Aktionspotential wird uns zur Verfügung gestellt.
Stehen wir auf Dauer unter Stress, so wird das Herz stark in Mitleidenschaft gezogen. Regelmäßiges Kreislauftraining stärkt das System.
Bei Dauerstress beschleunigen Mars/Uranus die Aktivitäten. Das System läuft auf Hochtouren. Saturn setzt Grenzen der Belastbarkeit und manifestiert das Krankheitsgeschehen. Er führt beispielsweise zur Verengung der Herzkranzgefäße und ist bei der Entstehung des Herzinfarktes beteiligt. Neptun kennzeichnet den Untergang von Gewebe und die folgende Funktionsschwäche. 



Mähne

Haarwuchs ist ebenfalls ein komplexes Thema; Haare als Ausdruck von Stolz und Kraft gehören zum Löwen. Bei der geschlechtsspezifischen Behaarung spielt der Skorpion mit seinen Geschlechtshormonen seine Rolle.

In der Pubertät, wenn die Behaarung unter den Achseln und an den Geschlechtsorganen einsetzt, erhält auch der Schweiß durch die Hormone seine individuelle Duftnote. Der Geruch löst im limbischen System eine unmittelbare Reaktion aus; ich kann mein Gegenüber gut riechen oder halt nicht riechen.

Dieser Duft sendet eine klare Botschaft; zum einen an das Objekt der Begierde ein beeindruckendes Lockmittel oder an den Rivalen das unmissverständliche Markieren von Revieren.

Wir leben in einer Zeit, in der sich ein Trend zur Entfernung dieser Behaarung durchsetzt, in dem sich Menschen im Sinne des Wassermannzeitalters „ent - subjektivieren“.

Das Überdecken von Schweißgerüchen durch Düfte aus der Dose gehört inzwischen zur Pflege. Was ich allerdings gesundheitlich für bedenklich halte, sind Antitranspirante, die mit Kristallen und Metallen Poren verstopfen. Bei übermäßigem Schwitzen bietet die Medizin inzwischen sogar das Lasern oder Entfernen der Schweißdrüsen an. Die Erfahrung in der ganzheitlichen Medizin zeigt, dass in der Folge schwerwiegende Störungen entstehen, wenn wir Körperabsonderungen unterdrücken.


Der ausführliche Vortrag online auf:
https://www.edudip.com/w/41730

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Blieskastel, 18. August 2013
Heide Trautmann

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