Sonntag, 2. Juni 2013

Jahresserie 2013 - Die Zwillinge - Teil 1

In der Zeit vom 20. Mai bis 21. Juni durchläuft die Sonne das Tierkreiszeichen Zwillinge. Die Zwillige sind das dritte Zeichen im Tierkreis nach Widder und Stier.

Bereits ca. 300 v. Chr. schuf Hermes Trismegistos die Urform der Astrologie in Verbindung mit Medizin; durch Zuordnung der Tierkreiszeichen und Tierkreisgrade zu Körperteilen und Organen.

Dem Widder wurde der Kopfbereich, dem Stier Hals und Nacken und den Zwillingen Lunge, Arme und Hände zugeordnet. Seit 1982 forsche ich im Bereich der Astromedizin und ordne aufgrund dieser Erkenntnisse den Funktionen entsprechend weitaus differenzierter zu. Im Kehlkopfbereich geht die Funktion an die Zuständigkeit der Zwillinge über. Hier stellen Speise- und Luftröhre die Transportwege zu Magen und Lunge zur Vefügung. Somit sind wir bei einem ersten Schwerpunkt des Zwillings- Prinzips angelangt, dem Transport.

Foto: unbekannt
In der Lunge findet der lebensnotwendige Austausch von Sauerstoff O² gegen CO² statt. Sauerstoffreiche Atemluft gelangt in die Lunge, Kohlenstoffbelastete Luft wird ausgeatmet. Hier finden wir auf der Körperebene das Prinzip von Austausch. Uranus steuert als übergeordnetes Prinzip von Merkur den Atemrhythmus. Er setzt den Impuls zur Einatmung; der Atem kommt aus dem Kosmos und geht in den Kosmos zurück.

Mars in den Zwillingen zeigt eine Entzündungsbereitschaft der Bronchien an. Mars sorgt für verstärkte Durchblutung und treibt das Abwehrsystem mit Fieber voran, um Eindringlinge oder Gifte zu bekämpfen und zu entsorgen.

Steht Saturn in den Zwillingen, hat das Atmungssystem eine Ablagerungs- und Verengungsneigung. Dies ist einer der Faktoren bei der Entstehung von Asthma. Der Planetenkomplex von Uranus, Mars und Saturn in Spannung zum Zwilling sorgt hier für eine Verkrampfungsneigung, verbunden mit Angstzuständen und einer Anschwellung der Schleimhäute. Die natürliche Spannung zum Tierkreiszeichen Fische (90°-Winkel= Quadrat= stärkster Spannungsaspekt) erklärt die Mitbetroffenheit der Schleimhäute und die verbundene Schleimbildung in den Atemwegen. Durch die Adrenalinausschüttung verengen sich die Gefäße. Das dem Fisch zugeordnete Hormon Cortison wirkt hier als Gegenspieler schleimhautabschwellend und entzündungshemmend. Das erklärt die Anwendung von Cortison bei Asthma.

Dieses Krankheitsbild ist auf der astromedizinischen Ebene eindeutig auf einen Spannungsaspekt zu den Fischen bzw. Neptun zu Zwillingen bzw. Merkur zurückzuführen. Eine problematische Konstellation der entsprechenden Planeten Neptun und Merkur, Mars in den Fischen und Saturn in den Zwillingen sind hier beispielhaft genannt.

Die Verknüpfung dieser beiden Tierkreiszeichen lässt u.a. den Entstehungshintergrund Umweltgifte und Luftverschmutzung ableiten, wobei die Auswertung zahlreicher Fallbeispiele von Kindern die Vermutung zulässt, dass die üblichen Mehrfachimpfungen eine erhebliche Rolle bei der Belastung des Immunsystems spielen. Nach meiner Erfahrung neigen Kinder mit einer introvertierten Mars- Konstellation zu Neurodermitis und Asthma, Kinder mit einem extrovertierten Mars eher zu Hyperaktivität bzw. dem so genannten ADHS.

Besteht im Geburtshoroskop eine weitere Spannung zum Tierkreiszeichen Jungfrau, so entstehen Verschleimung und Verwachsungen in den Atemwegen durch Stoffwechselstörungen. Die Lungenfibrose sei hier beispielhaft genannt. Eine Erkrankung, deren Ursache schulmedizinisch ungeklärt ist und deren Prozess lediglich gelindert, verzögert, die aber nicht wirklich geheilt werden kann, ist die Mukoviszidose. Wenn sich die Schulmedizin dem ganzheitlichen Erklärungsmodell der Astromedizin öffnen würde, stünde sie bei dieser wie bei vielen anderen „idiopathischen“, das heißt von der Ursache her unklare autoaggressive Erkrankungen des Immunsystems, vor einem interessanten und aufschlussreichen Forschungsgebiet.

Atmung und Bewegung an frischer Luft ist für den Archetypen Zwilling sehr wichtig. Ich habe für diesen Artikel bewusst die Aufnahme eines Schmetterlings ausgewählt. Dem Zwilling wird Oberflächlichkeit nachgesagt. Ich möchte lieber sagen, dass es zu seiner Natur gehört, mit der Leichtigkeit eines Schmetterlings auf Entdeckungsreise zu gehen. Damit er sich nicht verirrt oder verzettelt, würde ich ihm empfehlen, unterscheiden zu lernen. Mit der Fähigkeit des Unterscheidens bleiben ihm Unsicherheiten und Zweifel erspart.

Teil 2 folgt

Die Jahresserie Astromedizin umfasst lediglich Teilbereiche meiner astromedizinischen Praxis und Forschung. Die Beschreibung der Krankheitsdispositionen kann nur allgemein und grundsätzlich gehalten sein. Sie ersetzt keine individuelle Analyse oder Gesundheitsberatung.

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Über diesen Link kommen Sie zum Online- Vortrag:
https://www.edudip.com/w/38238



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